Schwanger zum Yoga – diese 6 Dinge solltest du beachten!

Schwanger zum yoga

Du bist schwanger! Ist es noch geheim? Oder ist Dein Bauch schon unübersehbar geworden? Du hast noch keine Lust auf eine ruhige Schwangeren-Yoga-Klasse mit Atemübungen und Entspannung?
Egal in welchem Stadium der Schwangerschaft Du Dich befindest, wenn Du Deine reguläre Lieblings-Yogaklasse besuchen willst, solltest Du diese 6 Dinge beachten:

Schwanger Yoga

Vertraue Deinem Gefühl!

  1. Als aller, aller Erstes solltest Du alles vermeiden, was sich für Dich persönlich nicht richtig anfühlt!
    Auch wenn der Kopfstand immer zu Deiner täglichen Praxis gehört hat, vielleicht fühlt es sich jetzt nicht mehr gut an – vertraue Deinem Gefühl. Du bist voller Energie und Power und willst das auch in Deiner Yogapraxis ausleben, klar kein Problem, wenn es sich für Dich richtig anfühlt.


    Wähle Alternativen!

  2. Nicht mehr alle Asanas sind möglich. Mit wachsendem Bauch kann man keine Haltungen mehr in Bauchlage ausüben. Wähle Alternativen – den Bogen – Dhanurasana – kannst Du zum Beispiel auch auf der Seite liegend üben. Eine qualifizierter Yogalehrer sollte Dir auch immer gute Variationen vorschlagen.

    Beckenboden statt Core!

  3. Übungen die die Körpermitte kräftigen sollen, lässt Du jetzt lieber weg. Trainiere statt dessen Deinen Beckenboden, dass ist eine gute Vorbereitung für die Geburt.

    Schwanger Yoga

    Drehhaltungen? Lieber nicht!

  4. Auch Drehhaltungen solltest Du lieber vermeiden oder Dich auf die offene Seite drehen. So ist der Druck auf den Bauchraum nicht so stark und Deine Wirbelsäule profitiert dennoch von Rotation.

    Pranayama in der Schwangerschaft

  5. Übe kein Pranayama mehr welches Atemverhaltungen – Kumbhaka – beinhaltet oder den Bauchraum stark beansprucht wie beispielsweise die Bauchtrommel – Agni Sara. Generell tritt auch hier wieder Punkt 1 in Kraft: Ich habe gerne Wechselatmung – Nadi Shodana – geübt, würde es aber auch nicht Jeder empfehlen.

    Entspanne richtig!

  6. Für die Endentspannung – Savasana – legst Du Dich ab der 30. Woche lieber auf die linke Seite. So beugst Du dem Vena-Cava-Syndrom vor – das Baby würde sonst durch sein Gewicht auf Deine Hohlvene drücken und Du könntest unter Kreislaufproblemen leiden.

Für Deine Schwangerschaft, Geburt und die Zeit mit Deinem Baby wünsche ich Dir alles Gute. Genieße dieses Wunder wo Du kannst – es hilft die schwierigen Momente leichter zu nehmen.
Und viel Spaß beim Yoga!

Schreibe einen Kommentar