10 Dinge, die Deinem Kind passieren könnten, wenn es Yoga macht & Verlosung

Kinder Yoga

Hast Du schon mal beim Kinderyoga zugesehen? Vielleicht hast Du auch festgestellt, dass es dabei irgendwie anders zugeht als in Deiner Yogastunde im Studio. Lauter, aktiver, bewegter, fröhlicher und mit mehr Kommunikation. Da gibt es Löwen, Hunde und wilde Gorillas.
Trotzdem wirkt Yoga – auch auf Kinder! Hier präsentiere ich Dir 10 Gründe Deine kleinen Sprösslinge am besten sofort für die nächste Kinderyogastunde anzumelden:

  1. Es könnte sein, dass sich Dein Kind besser konzentrieren kann

    Dr. Suzanne Augenstein untersuchte in einer Studie die Wirkung von Yoga auf Jugendliche. Sie stellte fest, dass die Schüler ihre Konzentrationsleistungen verbessern konnten.

  2. Dein Kind könnte lernen, seinen Körper besser zu beherrschen

    Im Rahmen der Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten verbessern konnten.
    In einer Zeit in der Kinder in der Schule zwischen 4 – 6 Stunden im Sitzen verbringen müssen, danach mit dem Auto nach Hause gefahren werden, anschließend an den Hausaufgaben sitzen, um sich daraufhin vor dem Fernseher zu parken, macht es Sinn Kinder wieder an Bewegung heranzuführen. Durch meinen beruflichen Background weiß ich, dass es bereits Grundschüler gibt, die “verlernt” haben sich zu bewegen. Die Folge sind Übergewicht und fehlende Freude an Bewegung. Ja, sogar Verletzungsgefahr, wenn die Kinder toben, aber ihren Körper nicht kontrollieren können . Als Eltern sollten wir unsere Kinder motivieren und gleichzeitig an unsere Vorbildfunktion denken.

  3. Dein kleiner Yogi erhält die Möglichkeit seine sozialen Kompetenzen auszubauen

    In eben genannter Studie, konnte eine Zunahme positiver Verhaltensaspekte beobachtet werden.
    Jeder von uns, der schon einmal Partnerübungen im Yoga gemacht hat, weiß, dass es gar nicht so einfach ist, einen fremden Menschen zu berühren und ihm zu vertrauen. Auch wenn die Kinder sich innerhalb der Gruppe, in der sie Yoga üben, kennen – kostet es sie vielleicht ebenso Überwindung. Dieses Einlassen auf einen anderen Menschen stärkt die Kinder in ihrem eigenen Selbstbewusstsein und lässt sie wachsen.

  4. Es könnte sein, dass Dein Nachwuchs fröhlicher wird

    2013 untersuchte man an der Duke University North Carolina die Therapiewirksamkeit von Yoga. Es wurde festgestellt, dass Yoga bei Menschen die an Depression erkrankt sind, einen positiven Effekt zeigt.
    Unsere Kinder sind heutzutage viel Druck ausgesetzt – Druck der krank machen kann oder Kinder emotional belastet. Häufig wird den Jüngsten schon viel abverlangt (ich vermeide es jetzt über meine Meinung zum Thema Sprachen lernen im Kindergarten und das Schulsystem zu schreiben). Bewegung, Spielen, Fantasiereisen, Träumen – das ist was Kinder in ihrer Freizeit tun sollen und das ist was sie glücklich macht.

  5. Wenn Dein Kind an ADHS leidet, kann Yoga ihm helfen die Symptome zu lindern

    In dieser Studie wurde auch die Wirkung von Yoga auf ADHS getestet und als wirksam eingestuft. Begleitend zu einer Verhaltenstherapie kann Yoga eingesetzt werden, damit das Kind lernen kann, sich selbst zu regulieren. 

  6. Es könnte sein, dass Dein Kind von den Entspannungsübungen profitiert

    Unsere Kinder haben häufig einen recht durchgeplanten Alltag – vor allem in höheren sozialen Schichten besuchen die Kinder verschiedene Freizeitangebote, sind im Sportverein angemeldet, üben ein Instrument, vielleicht sogar eine Fremdsprache. Hinzu kommt der Druck durch die Schule.
    Genau wie wir Erwachsene erleben Kinder Stress. Dieser ist durch subjektive Stressoren ausgelöst, jeder Mensch – respektive jedes Kind – nimmt den durchgetakteten Alltag anders wahr und reagiert individuell darauf. 
    Was jedoch allen Kindern gut tut, ist Entspannung. Die Traumreisen und Entspannungsübungen aus dem Kinderyoga beruhigen das Nervensystem und schenken den kleinen Yogis auch das nötige Handwerkszeug, um in hektischen Situationen, zum Beispiel vor einer Schularbeit, tief durchzuatmen und entspannen. 

  7. Dein kleiner Yogi könnte in einer neuen Gruppe neue Kontakte knüpfen

    Wie bei jedem Freizeitangebot für Kinder, müssen sich die Teilnehmer in eine Gruppe einfügen und lernen in diesem Verband zu agieren. Sich hier alleine, ohne die Eltern zu bewegen, stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder.
    Darüberhinaus lernt Dein Nachwuchs andere Kinder, im besten Fall mit ähnlichen Interessen, kennen. Andere anzusprechen und gemeinsam mit ihnen Yoga und auch Partnerübungen zu machen ist aufregend und eine tolle Übung für die kleinen Yogis – dies führt unweigerlich zu Punkt 3.

  8. Körperliche Probleme wie chronische Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen könnten nachlassen

    Klagt Dein Kind häufig über Kopf- oder Bauchschmerzen?
    Vielleicht kannst Du ihm Übungen aus dem Yoga zeigen, wie beispielsweise die tiefe Bauchatmung, die es im akuten Fall üben kann.
    In einem Kinderyogakurs lernt Dein Kind noch mehr darüber und seine chronische Beschwerden könnten sich durch das regelmäßige Ausüben von Yoga, verbessern.

  9. Die Fantasie Deines Kindes könnte gefördert werden

    Wenn Du Momo von Michael Ende gelesen hast, erinnerst Du Dich vielleicht wie die Kinder spielen, auf einem Schiff unterwegs zu sein – obwohl sie einfach nur im Amphitheater sind und weit und breit kein Meer zu sehen ist. Sie vergessen Raum und Zeit um sich herum und bewegen sich in ihrer eigenen Welt. Die kindliche Fantasie ist etwas ganz besonderes und es ist bedauernswert, dass wir Erwachsene dieses geheime Tor in die Welt Vorstellungskraft häufig nur schwer wiederfinden. Yoga regt die Fantasie der Kinder an, denn sie können sich vorstellen wie ein Löwe in der Savanne zu brüllen, sich in eine Katze oder einen Hund zu verwandeln oder sich prustend wie ein Gorilla auf die Brust zu klopfen. Fantasiereisen entführen die Kinder in andere Welten und an andere Orte. Abschließend ein passendes Zitat von Kinder-Yogalehrer Thomas Bannenberg:

    “Kinder üben nicht Yoga, sie erleben ihn.”

  10. Es könnte sein, dass Dein Kind Spaß am Yoga hat 🙂 


Wenn Du gerne mit Deinem Kind Yoga üben möchtest, dann habe ich hier noch einen tollen Tipp für Dich: 

Die Kartenbox “Yoga für Kinder” von Tara Guter & Leah Kalish aus dem Moses Verlag 

Kinderyoga Kartenbox

In der praktischen Box mit 50 Karten findest Du nicht nur Yogahaltungen sondern auch Spielideen, Atem- und Partnerübungen. 
Bei den vorgestellten Haltungen wurden Namen gewählt, die Bezug zum Tierreich herstellen. So können sich die Kinder in Delfine oder Bäume verwandeln. Dabei wurden auch herausfordernde Übungen ausgewählt. Passende Affirmationen schaffen die Verbindung zum geistigen und emotionalen Aspekt des Yogaübung. Außerdem lassen sie ein inneres Bild entstehen. Dies führt Kinder in die Ruhe und schenkt ihnen Fokus. 

Die Karten sind durch ihre Illustration sehr kindgerecht gestaltet. Die große, gut lesbare Schrift erleichtert den Kindern die Handhabung. Passende Zitate und Schlagworte zu den Übungen runden die Gestaltung ab. 

Besonders gut gefällt mir die Meditationsübung “Ein Tier als Freund” – diese Fantasiereise schenkt Kindern Selbstvertrauen und hinterlässt ein gutes Gefühl. 

Der Einsatz der Kartenbox ist für die Familie geeignet, aber durchaus auch in Schule oder Kindergruppe denkbar. Ältere Kinder können alleine oder mit Freunden mit den Karten arbeiten. 

Und das Beste – du kannst diese Kartenbox gewinnen! Hinterlasse einfach hier einen Kommentar und verrate mir, welche Asana Du mit Kindern am liebsten machst! Du kannst bis zum 07.05.2017 teilnehmen.

Der Gewinner wird hier bekannt gegeben und hat eine Woche Zeit sich zu melden. Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, Autoren von Yogamami.blog sind ausgeschlossen, bei der Gewinnermittlung entscheidet das Los.
Viel Glück!

Vielen Dank an den Moses Verlag für das Verlosungsexemplar!

Hier noch ein weiterer Tipp für Arbeitsmaterial zum Thema Kinderyoga:

Im Moses Verlag ist das Kartenset „50 tolle Entspannungsideen für Kinder“ erschienen. Die Autorin Ingrid Ickler, die unter anderem Yogalehrerin ist, hat wunderbar kreative Anregungen für Pädagogen, Eltern und ältere Kinder zusammengestellt. Dabei handelt es sich zum Teil um Übungen die mit Partner ausgeführt werden, Bewegungsspiele, Haltungen aus dem Yoga, Atemübungen und kleine Meditationen. Mit kindgerechten Namen versehen, einer verständlichen Beschreibung und sehr ansprechend illustriert machen die Karten viel Spaß.
Im beiliegenden Faltblatt wird das Phänomen Stress erklärt und auf das Ziel der Entspannungsübungen eingegangen. 
Fazit: Schöne Ideen und Inspiration für die Kinderyogastunde, zum Turnen und Bewegen zu Hause, in der Kita oder Schulklasse – einfach in der Handhabung durch das praktische Kartenformat.

2 Replies to “10 Dinge, die Deinem Kind passieren könnten, wenn es Yoga macht & Verlosung”

  1. Hallo liebe Antje!
    Ich habe ja die Yogakarten für Kinder gewonnen. Die Karten waren nicht nur eine große Freude für mich, sondern auch für die Kinder in meiner Gruppe. Wir haben heute mit den Karten fleißig geübt, gespielt und entspannt. Allen hat es großen Spaß gemacht.
    Danke dafür!

    1. Oh, Anja – das freut mich total zu hören! Noch ganz viel Spaß und Freude mit den Karten – Alles Liebe!

Schreibe einen Kommentar